{"id":4254,"date":"2023-02-06T14:13:21","date_gmt":"2023-02-06T12:13:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesw.de\/?p=4254"},"modified":"2023-02-06T14:13:22","modified_gmt":"2023-02-06T12:13:22","slug":"putins-rubikon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/2023\/02\/06\/putins-rubikon\/","title":{"rendered":"Putins Rubikon?"},"content":{"rendered":"\n<p>Dr. Zbigniew Wilkiewicz<\/p>\n\n\n\n<p>Jewgenij Prigoschin, Hauptcondottiere Russlands, greift wichtige W\u00fcrdentr\u00e4ger Putins dreist an. Der sieglose und sehr blutige \u201eNicht-Krieg&#8220; Putins wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zur Abrechnung mit den S\u00fcndenb\u00f6cken f\u00fchren, die man f\u00fcr die milit\u00e4rischen Misserfolge verantwortlich macht. Jewgenij Prigoschin, Chef der Wagner-Gruppe, hat bereits damit angefangen, ohne R\u00fccksicht auf die R\u00e4nge derjenigen, die er angreift.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich haben Frontoffiziere der Wagner-Gruppe, die an dem seit \u00fcber f\u00fcnf Monaten erfolglosen Sturm auf das vor dem Krieg 70.000 Bewohner z\u00e4hlende St\u00e4dtchen Bachmut im Gebiet Donezk teilnehmen, den Generalstabschef und russischen Oberbefehlshaber in der Ukraine, General Walerij Gerassimow, auf vulg\u00e4re Weise verunglimpft. In einem im Internet \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Film stehen sie vor einem hinter einem Tarnnetz verborgenen Gesch\u00fctz und klagen, dass sie den an der ersten Frontlinie sterbenden Kameraden keinen Feuerschutz geben k\u00f6nnen, weil ihnen der Stab keine Munition liefere. Gerassimow sei f\u00fcr sie deshalb nichts anderes als ein \u201eP\u00e4derast&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Moskauer Propaganda versuchte den zahlreichen russischen Usern weiszumachen, dass dieses Beispiel f\u00fcr ordin\u00e4re Disziplinlosigkeit ein ukrainischer Propaganda-Fake sei. Umsonst, denn Prigoschin fuhr h\u00f6chstpers\u00f6nlich nach Bachmut, gab den Offizieren der Wagner-Gruppe recht und kritisierte das Verteidigungsministerium aufgrund seiner Unf\u00e4higkeit und fehlenden Unterst\u00fctzung f\u00fcr die an der Front k\u00e4mpfenden Menschen scharf.<\/p>\n\n\n\n<p>Prigoschin steht seit langem mit den Gener\u00e4len und pers\u00f6nlich mit Verteidigungsminister Sergej Schojgu im Konflikt, nicht nur wegen des Streits um die Art der Kriegsf\u00fchrung. Die Milit\u00e4rs versuchen ihm konsequent die lukrativen Vertr\u00e4ge f\u00fcr den Bau und die Bewirtschaftung von Kasernen sowie die Verpflegung der Armee wegzunehmen \u2013 Auftr\u00e4ge, die er auf Anordnung Putins, den er noch aus Leningrader Zeiten kennt, erhalten hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Prigoschin hat sich auch in geh\u00e4ssiger Weise \u00fcber den stellvertretenden Sekret\u00e4r des Sicherheitsrats der Russischen F\u00f6deration Dmitrij Medwedew lustig gemacht. Der ehrgeizige und rachs\u00fcchtige Expr\u00e4sident hatte zu Jahresbeginn prognostiziert, dass Polen und Ungarn die westlichen Gebiete der Ukraine annektieren werden, die EU zerfallen, in den USA ein B\u00fcrgerkrieg ausbrechen und ein Barell Erd\u00f6l 150 Dollar kosten werde. In der ordin\u00e4ren Reaktion Prigoschins hierauf konnte Medwedew nachlesen, dass er sich wohl \u201eerotischen Phantasien\u201c hingegeben habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Da es Prigoschin an politischer oder administrativer Unterst\u00fctzung fehlt, ist er im Machtkampf mit wichtigen Repr\u00e4sentanten des Staates wohl chancenlos. Diese Ansicht vertritt zum Beispiel Aleksej Wenediktow, Ex-Chefredakteur des von den Beh\u00f6rden verbotenen Radios \u201eEcho Moskau\u201c. Er geht davon aus, dass die intriganten H\u00f6flinge den Ex-Kriminellen (Prigoschin hat wegen krimineller Delikte neun Jahre hinter Gittern verbracht), der vom Kreml f\u00fcr dunkle Aufgaben benutzt wird, die Moskau nur inoffiziell durchf\u00fchren kann (etwa die schmutzigen Kriege um Bodensch\u00e4tze in Afrika), unsch\u00e4dlich machen werden. Aber Prigoschin ist nicht ganz so isoliert. Mehr oder weniger offen wird er von dem mit den Gener\u00e4len und der Verwaltung im Streit liegenden Ramzan Kadyrow, dem Diktator Tschetscheniens, unterst\u00fctzt. Hinter ihm steht auch Viktor Solotow, sein einstiger G\u00f6nner und Oberbefehlshaber der m\u00e4chtigen Nationalgarde (des 340.000 Mann starken Korps der Inneren Truppen). Auch hat er eine gro\u00dfe Fangemeinde von \u201eKriegskorrespondenten&#8220;, die die milit\u00e4rischen Oberbefehlshaber r\u00fccksichtslos kritisieren, unterst\u00fctzt wird er auch von den ultrakonservativen und ultranationalistischen Intellektuellen des Isborsk-Klubs, der 2012 von dem Publizisten Alexander Prochanow gegr\u00fcndet wurde. All diese Menschen verbindet die Kritik an der Armeef\u00fchrung, die Idee einer allgemeinen Mobilmachung der Bev\u00f6lkerung und der gesamten Wirtschaft in der Auseinandersetzung mit dem &#8222;kollektiven Westen&#8220; und die Transformation der aktuellen Kriegsf\u00fchrung in eine g\u00e4nzlich totale und noch erheblich grausamere.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Superfalken gewinnen in Russland systematisch an Einfluss. Die Moskauer \u201eNesavissimaja Gaseta&#8220; ver\u00f6ffentlicht seit Jahren monatlich eine Liste mit den \u201e100 f\u00fchrenden Politikern Russlands&#8220;, die zutreffend das Auf und Ab der politischen Karrieren im Lande widerspiegelt. In der Liste f\u00fcr Dezember 2022 gibt es folgende Platzwechsel. Zum ersten Mal taucht auf ihr Prigoschin auf, und zwar auf Position 86 (also vor den F\u00fchrern der in der Duma vertretenen drei Parteien). Kadyrow ist von Platz 52 Platz auf Platz 46 vorger\u00fcckt (und hat den Kommunistenchef Gennadij Sjuganow \u00fcberholt). Solotow von Platz 30 auf Platz 28. Und um 12 Pl\u00e4tze auf der Liste (von 88 auf 76) ist der Gouverneur von Tula Aleksej Djumin vorger\u00fcckt, der ebenfalls zu den Superfalken z\u00e4hlt als einer der potenziellen Kandidaten f\u00fcr die Nachfolge Putins gilt. (Wac\u0142aw Radziwinowicz: Der Kampf der Kreml-Bulldoggen kommt unter dem Teppich hevor. Angef\u00fchrt vom Chef der Wagner-Gruppe In: Gazeta Wyborcza, online,04.01.2023).<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenzeitlich wurde Prigoschin bekanntlich zur\u00fcckgepfiffen und von den Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums ausgebremst. Denn kurz vor der Einnahme des schwer umk\u00e4mpften Bergbaust\u00e4dtchens Soledar hatte er den anstehenden Sieg f\u00fcr seine Wagner-Truppe reklamiert und die regul\u00e4ren russischen Einheiten mit keinem Wort erw\u00e4hnt. Es erfolgte ein kurzer Propagandaschlagabtausch zwischen beiden Lagern, der mit der Absetzung des unl\u00e4ngst von Putin berufenen Oberbefehlshabers in der Ukraine, General Surowikin, endete. Dieser hatte f\u00fcr seine systematische Zerst\u00f6rung ukrainischer kritischer Infrastruktur zun\u00e4chst viel Applaus von den Bef\u00fcrwortern einer noch brutaleren Kriegsf\u00fchrung \u2013 also von Kadyrow, Prigoschin und Igor Strelkow \u2013 erhalten. Nach sehr hohen Verlusten russischer Soldaten, die den ukrainischen Verteidigern ihre Stellungen durch Telefonanrufe selbst angezeigt hatten (mehrere Hunderte Tote und Verletzte auf einen Schlag), wurde Surowikin abgesetzt und durch den Generalstabschef Gerassimow ersetzt. Die Kritik der Superfalken und Surowikin-Bef\u00fcrworter folgte auf dem Fu\u00df: Der nationalistische Blogger Girkin \u00fcberschritt eine bis dahin streng geh\u00fctete rote Linie, indem er Putin in Russland offen kritisierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erinnerung: Igor Strelkow alias Girkin, emeritierter Oberst des russischen Milit\u00e4rnachrichtendienstes GRU, der im Jahre 2014 als Oberbefehlshaber der prorussischen Separatisten in Donezk zahlreiche Kriegsverbrechen beging, ist in Russland aktuell einer der angesagtesten Blogger. Seit dem \u00dcberfall Russlands auf die Ukraine kritisiert er die russische Milit\u00e4rf\u00fchrung kompromisslos.<\/p>\n\n\n\n<p>Anf\u00e4nglich zielte Girkin haupts\u00e4chlich auf die Generalit\u00e4t, aber seit einiger Zeit wagt er sich weiter vor und teilt auch gegen Putin aus. &#8222;Der Pr\u00e4sident vermeidet es seit fast 11 Monaten konsequent, die pers\u00f6nliche Verantwortung f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten der Truppen an der Front zu \u00fcbernehmen (und nicht ohne Grund sind die Siege der Armeen nicht besonders \u00abh\u00e4ufig\u00bb)&#8220; \u2013 schrieb er am 13. Januar 2023 auf Telegramm. Und einige Tage sp\u00e4ter, als Putin General Walerij Gerassimow zum Oberbefehlshaber der russischen Truppen in der Ukraine ernannte, f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Der Oberbefehlshaber zieht sich selbst sogar von der formalen F\u00fchrung der Streitkr\u00e4fte zur\u00fcck und \u00fcbergibt diese Pflichten einem Kretin, der die Kriegsvorbereitungen vollumf\u00e4nglich in den Sand gesetzt hat&#8220;. Damit erinnerte Girkin daran, dass Gerassimow als Generalstabschef der russischen Streitkr\u00e4fte eine der wichtigsten Rollen bei der Planung der Invasion in die Ukraine spielte und damit faktisch die Verantwortung f\u00fcr die russischen Niederlagen tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach diesem Frontalangriff auf die bis dahin \u201eunangreifbare\u201c F\u00fchrungsgestalt Putin, um die ein aufw\u00e4ndig betriebener, an die Stalinzeit gemahnender Personenkult betrieben wird, fragt man sich nicht nur in Russland, sondern auch in westlichen Expertenkreisen, wieso Girkin bisher noch nicht in seine Schranken verwiesen wurde. Zumal er seine Kommentare in einer Zeit schreibt, in der der russische Sicherheitsapparat beim geringf\u00fcgigsten Anzeichen von Kritik am Staat zu drastischen Repressionen greift. Dagegen wird Strelkow und einer Gruppe ihm \u00e4hnlicher Blogger, die \u00fcber den Krieg in der Ukraine schreiben und nun auch Putin offen kritisieren, kein Haar gekr\u00fcmmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine m\u00f6gliche Antwort ergibt sich aus den Ergebnissen einer unver\u00f6ffentlichten Meinungsumfrage, die vom Kreml beauftragt wurde und an die der britische Thinktank Royal United Services Institute<a href=\"https:\/\/rusi.org\/explore-our-research\/publications\/commentary\/russia-through-kremlins-eyes\"><\/a>(RUSI) gelangt ist. Die Experten von RUSI haben die darin erhobenen Daten aggregiert, wobei sie ihre Quellen allerdings nicht offenlegten. Es werden somit Trends in der russischen Gesellschaft vorgestellt, ohne konkrete Daten zu nennen. Zusammenfassend wird festgestellt, dass man im Kreml gegenw\u00e4rtig davon ausgehe, dass sich die russische Gesellschaft in f\u00fcnf Kategorien einteilen lasse:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKosmopoliten&#8220;, wof\u00fcr Personen gehalten werden, die die demokratische Opposition aktiv unterst\u00fctzen, stellen ca. 12-15 Prozent der Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNihilisten&#8220; \u2013 ca. 10 Prozent \u2013 die trotz der Kritik an den Aktivit\u00e4ten des Kremls passiv bleiben. Sie neigen nicht dazu, die Kosmopoliten zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Hurrapatrioten&#8220;, die zwischen 20 und 25 Prozent der russischen Gesellschaft ausmachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei weitere Gruppen werden als \u201eLoyalisten&#8220; und &#8222;globale Patrioten&#8220; bezeichnet. Ihre Anteile an der russischen Gesellschaft werden nicht angegeben, es erfolgt nur der Hinweis, dass es sich hierbei um sehr diverse Gruppen handele.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie der f\u00fcr RUSI arbeitende britische Experte Jack Watling in seinem Kommentar feststellt, sind die &#8222;Hurrapatrioten&#8220; potenziell das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr Putin. Um seine Macht zu erhalten, muss der Kremlherr st\u00e4ndig seine eigene Kriegsagitation und den von den Superfalken betriebenen Aktivismus, der das Machtmonopol des Kremls bedrohen k\u00f6nnte, ausbalancieren. Je l\u00e4nger der Krieg dauert und seine Kosten steigen, desto schwieriger ist es f\u00fcr Putin, diese Balance zu halten. Denn die Unzufriedenheit der russischen Gesellschaft mit der sich verschlechternden \u00f6konomischen Situation, den fatalen Folgen der Mobilmachung und den aberwitzigen Verlusten an russischen Soldaten steigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8222;Hurrapatrioten&#8220; mit ihren extrem nationalistischen und neoimperialistischen \u00dcberzeugungen engagieren sich von den oben genannten Gruppen am st\u00e4rksten f\u00fcr den Krieg in der Ukraine. Sie agieren also im Interesse Putins, der, sollten die Dinge f\u00fcr ihn weiterhin ung\u00fcnstig laufen, gezwungen sein k\u00f6nnte, sich immer st\u00e4rker auf sie zu st\u00fctzen. Andererseits sind sie es, die die russische F\u00fchrung wegen der Fehler an der Front am sch\u00e4rfsten kritisieren. Eine gef\u00e4hrliche Mischung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Watling schreibt, ist der Kreml bis jetzt bereit, die Kritik von Seiten der \u201eHurrapatrioten\u201c zu tolerieren. Allerdings nur solange, wie sie sich nicht gegen Putin richtet. &#8222;Das ist der Rubikon, dessen \u00dcberschreitung der Kreml verhindern m\u00f6chte. Sollte dies aber trotzdem geschehen, dann wird die Kritik an Putin allerdings f\u00fcr all jene Gruppen der russischen Eliten m\u00f6glich sein, die besonders unzufrieden sind&#8220; \u2013 stellt Watling fest. Dieser Rubikon wird von Strelkow und einigen anderen aber gerade deutlich \u00fcberschritten. (Jaros\u0142aw Marczuk: Warum erlaubt Putin es, dass man ihn in Russland beleidigt? In: Gazeta Wyborcza, online, 03.02.2023)<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte die sich jetzt ank\u00fcndigende russische Gro\u00dfoffensive, die unter enormen Aufw\u00e4nden und Verlusten vorbereitet wird, als weiterer Flop erweisen, dann w\u00fcrde die bisher unangreifbare und nur in Ans\u00e4tzen angekratzte Position Putins wohl allm\u00e4hlich weiter ins Wanken geraten. Schon alleine deshalb muss man bef\u00fcrchten, dass die Ukraine in den n\u00e4chsten Wochen einem noch gr\u00f6\u00dferen milit\u00e4rischen Druck und Vernichtungsfuror der russischen Aggressoren ausgesetzt sein wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Zbigniew Wilkiewicz Jewgenij Prigoschin, Hauptcondottiere Russlands, greift wichtige W\u00fcrdentr\u00e4ger Putins dreist an. Der sieglose und sehr blutige \u201eNicht-Krieg&#8220; Putins wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zur Abrechnung mit den S\u00fcndenb\u00f6cken f\u00fchren, die man f\u00fcr die milit\u00e4rischen Misserfolge verantwortlich macht. Jewgenij Prigoschin, Chef der Wagner-Gruppe, hat bereits damit angefangen, ohne R\u00fccksicht auf die R\u00e4nge derjenigen, die er &#8230; <a title=\"Putins Rubikon?\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/2023\/02\/06\/putins-rubikon\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Putins Rubikon?\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"generate_page_header":"","footnotes":""},"categories":[7,38,8],"tags":[],"class_list":["post-4254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europapolitik","category-politik-und-gesellschaft","category-weltpolitik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4254"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4255,"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4254\/revisions\/4255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}