{"id":4388,"date":"2023-07-09T16:21:32","date_gmt":"2023-07-09T14:21:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesw.de\/?p=4388"},"modified":"2023-12-30T17:47:39","modified_gmt":"2023-12-30T15:47:39","slug":"schatten-der-vergangenheit-das-massaker-von-wolhynien-1943","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesw.de\/index.php\/2023\/07\/09\/schatten-der-vergangenheit-das-massaker-von-wolhynien-1943\/","title":{"rendered":"Schatten der Vergangenheit: Das Massaker von Wolhynien 1943"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Dr. Zbigniew Wilkiewicz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dankenswerterweise ist in der FAZ vom 3. Juli 2023 ein lesenswerter \u00dcberblicksartikel des deutschen Osteuropahistorikers Kai Struve erschienen, in dem die wichtigsten historischen Fakten der Wolhynischen Trag\u00f6die wiedergegeben und die Kontroversen zwischen der polnischen und der ukrainischen Auslegung dieser Ereignisse sachlich referiert werden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Er sei jedem, der sich n\u00e4her f\u00fcr dieses Thema interessiert ans Herz gelegt. (Kai Struve: Wolhynien 1943. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs \u00fcberfielen Ukrainer polnische und Polen ukrainische D\u00f6rfer und ermordeten Zivilisten. Die Geschichte dieser Verbrechen steht bis heute zwischen beiden L\u00e4ndern, FAZ, 3. Juli 2023, S.6)<\/p>\n\n\n\n<p>Untenstehend gebe ich in Ausz\u00fcgen ein in der \u201eGazeta Wyborcza\u201c ver\u00f6ffentlichtes Interview mit dem ukrainischen Historiker Jaroslaw Hrytsak in deutscher \u00dcbersetzung wieder. Es entstand aus Anlass des vor 80 Jahren in Wolhynien von Ukrainern auf Gehei\u00df der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) an polnischen Zivilisten ver\u00fcbten Massakers, denen zehntausende polnische M\u00e4nner, Frauen und Kinder zum Opfer fielen. Es kam auf polnischer Seite zu \u00e4hnlich grausamen Revancheakten an ukrainischen Zivilisten, bei denen ebenfalls abertausende Menschen umkamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Thema, das zwischen der Ukraine und Polen seit Jahrzehnten schwelt und kontrovers diskutiert wird. Aufgrund des nahenden 80. Jahrestags der Wolhynischen Trag\u00f6die gibt es in Polen, aber auch in der Ukraine erneut eine zum Teil hitzig gef\u00fchrte Debatte, die von den \u201eInstituten des nationalen Gedenkens\u201c in Warschau und in Kiew, Zeithistorikern und Politikern getragen wird und in der ver\u00f6ffentlichten Meinung beider L\u00e4nder ihren Niederschlag findet. Der Stimme des namhaften ukrainischen Historikers Jaroslaw Hrytsak, der sich seit Jahrzehnten f\u00fcr eine Auss\u00f6hnung zwischen Polen und Ukrainern einsetzt, kommt dabei ein besonderes Gewicht zu.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jaros\u0142aw Hrytsak: In Sachen Wolhynien werden sich Polen und Ukrainer zu meinen Lebzeiten nicht einigen, <\/strong><strong>Gazeta Wyborcza Das Massaker in Wolhynien,<\/strong><strong> 07.07.2023<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wyborcza.pl\/alehistoria\/7,121681,29942344,jaroslaw-hrycak-malo-prawdopodobne-by-polacy-i-ukraincy.html?utm_source=SARE&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=best_articles&amp;NLID=12c971b8d0b9a2a4b3c48763d66158378eb236e59788b22a66890ff4b5da81f0\">https:\/\/wyborcza.pl\/alehistoria\/7,121681,29942344,jaroslaw-hrycak-malo-prawdopodobne-by-polacy-i-ukraincy.html?utm_source=SARE&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=best_articles&amp;NLID=12c971b8d0b9a2a4b3c48763d66158378eb236e59788b22a66890ff4b5da81f0<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>(\u2026)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Andrzej Brzeziecki: Denken die Ukrainer, die in Polen Arbeit oder Schutz vor dem Krieg suchen, an die schwierige Geschichte zwischen Polen und der Ukraine?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jaroslaw Hrytsak: Vielleicht machen die Soziologen andere Beobachtungen, aber ich meine, dass in der Mehrzahl der F\u00e4lle die Menschen mit ihren allt\u00e4glichen Angelegenheiten besch\u00e4ftigt sind und sich Gedanken \u00fcber ihre Zukunft machen. \u00dcber die polnisch-ukrainische Geschichte wissen sie so viel, wie sie im Fernsehen oder im Internet erfahren, was ihnen Politiker erz\u00e4hlen oder manchmal auch nur die Eltern oder Gro\u00dfeltern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vielleicht konzentrieren wir uns vor dem erneut anstehenden Wolhynien-Jahrestag zu sehr auf die Probleme und zu wenig auf das friedvolle Zusammenleben beider V\u00f6lker?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob zu viel oder vielleicht zu wenig \u2013 ich geh\u00f6re allerdings zu jener Gruppe von Historikern, die meinen, dass man Geschichte besser machen sollte, anstatt sich permanent nach ihr umzuschauen, sie zu diskutieren oder \u00fcber sie zu streiten. Ehrlich gesagt mag ich Geschichte \u00fcberhaupt nicht, insbesondere nicht unsere gemeinsame Geschichte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie \u2013 als Geschichtsprofessor?!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Arzt muss die Krankheiten, die er heilt, auch nicht m\u00f6gen, er muss aber viel \u00fcber sie wissen, um den Patienten helfen zu k\u00f6nnen. Die Vergangenheit, besonders das st\u00e4ndige Erinnern an sie, ist eine Krankheit, von der wir uns heilen m\u00fcssen. Die Vergangenheit kann sich f\u00fcr eine Gesellschaft als Gift erweisen, wof\u00fcr das Putinsche Russland das beste Beispiel darstellt. (\u2026)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie wichtig ist heute Polen f\u00fcr die Ukraine? In Warschau gab es immer die Bef\u00fcrchtungen, dass Kiew, sobald dies m\u00f6glich w\u00e4re, nur mit Berlin, Paris oder Washington sprechen w\u00fcrde. Jetzt ist Pr\u00e4sident Wolodymir Seleneskyj f\u00fcr die demokratische Welt ein Held. Braucht er Polen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Polen ist der zweitbedeutendste Staat, in dem Ukrainer Schutz gefunden haben und der durchg\u00e4ngig die Rolle eines Anwalts der Ukraine spielt. Das steht au\u00dfer Frage und das kann man nicht ignorieren. Ich glaube nicht, dass Kiew das Problem hat, zwischen Berlin und Warschau w\u00e4hlen zu m\u00fcssen. Im Interesse der Ukraine ist das Entstehen einer Achse \u2013 Warschau \u2013 Berlin \u2013 Br\u00fcssel \u2013 London \u2013 Washington. Sollte eines dieser Elemente ausfallen, wird die Ukraine gro\u00dfe Probleme bekommen und vielleicht nicht \u00fcberdauern k\u00f6nnen. Der Ersch\u00f6pfungskrieg h\u00e4lt an. In diesem Sinne erinnert der russisch-ukrainische Krieg in hohem Ma\u00dfe an den Ersten Weltkrieg. In einem solchen Krieg wird es keine Entscheidungsschlachten und keine Parade ukrainischer Einheiten auf dem Roten Platz geben. Letztendlich ist dies ein Krieg der Ressourcen, und es wird derjenige verlieren, der seine materiellen und geistigen Reserven ersch\u00f6pft. Die Ukrainer k\u00e4mpfen tapfer und haben eine gute Moral, aber wenn die Ukraine Russland alleine gegen\u00fcberst\u00fcnde, verl\u00f6re sie mit Sicherheit. Sie hat nicht die Gr\u00f6\u00dfe und das Potential. Die Polen sollten begreifen, dass die Ukraine nicht siegen kann, wenn sie nur die Unterst\u00fctzung Polens hat. Wichtig ist der Zugang zu den Ressourcen des Westens. Dann wird Russland keine Chance haben. (\u2026)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bleibt die Frage, wer nach Putin kommt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das stimmt. Das Problem mit Russland besteht darin, dass andauernd irgendein Lenin, Stalin oder Putin an die Macht kommt. Es gibt keine Garantie daf\u00fcr, dass falls Putin verschwindet, nicht ein neuer \u201ein\u201c im Kreml auftaucht. Umso mehr m\u00fcssen wir \u2013 Ukrainer wie Polen \u2013 lernen, in relativer Eintracht miteinander zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eben, die Ukrainer meinen, dass jetzt, wo sie gegen Russland k\u00e4mpfen, man historische Themen besser nicht ber\u00fchren sollte. Die Polen antworten, dass jetzt ein guter Moment sei, um das Problem Wolhynien ein f\u00fcr alle Mal zu l\u00f6sen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe an zahlreichen, verschiedenen Versuchen teilgenommen, eine polnisch-ukrainische Auss\u00f6hnung herbeizuf\u00fchren und das Wolhynien-Problem zu l\u00f6sen. Einige davon habe ich sogar selbst organisiert. Meine Erfahrung aus diesen Aktivit\u00e4ten sagt mir, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich Polen und Ukrainer in Sachen Wolhynien noch zu meinen Lebzeiten einigen k\u00f6nnten. (\u2026) Jetzt naht der 80. Jahrestag der Wolhynien-Trag\u00f6die und die Diskussion wird hitziger. Es gilt aber bitte zu beachten, dass wenn wir die Gegenwart mit den Jahren 1939-1947 vergleichen, man keinen Grund zum Pessimismus hat. Wir streiten uns verbal, aber beide L\u00e4nder verbindet ein Abkommen und beide V\u00f6lker leben eintr\u00e4chtig miteinander.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was verstehen die Polen ihrer Meinung nach in Sachen UPA nicht?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Krieg gegen die Polen war nicht das Hauptziel der UPA. Ihr Ziel war der Kampf um einen ukrainischen Staat, der Hauptfeind war Russland, also damals die Sowjetunion. Die Polen, aber auch die Juden waren nur zweitrangige Feinde. Wenn ich das so formuliere, so ist mir klar, dass es weder den Polen noch den Juden deswegen besser erging. Man sollte die UPA allerdings nicht als etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches erachten, besonders sollte man die Aktivit\u00e4ten der UPA in Wolhynien nicht als einen besonders grausamen V\u00f6lkermord einstufen. Denn das war leider ein Ph\u00e4nomen des damals herrschenden Zeitgeists.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bekanntheit erlangte folgende Losung der ukrainischen Nationalisten: \u201eDie Ukraine den Ukrainern, die Polen hinter den San, die Moskowiter ins Grab, die Deutschen nach Berlin und die Juden an den Haken!&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Einer der besten Historiker des Zweiten Weltkriegs, Prof. Istv\u00e1n De\u00e1k, ein Amerikaner j\u00fcdische-ungarischer Herkunft, der als Kind den Holocaust \u00fcberlebt hatte, schrieb, dass er nicht wisse, wieviel Ukrainer diese Losung unterschrieben h\u00e4tten, er aber nicht daran zweifle, dass die Philosophie dieser Losung ihrem Wesen nach vielen Millionen Europ\u00e4ern recht nahe war.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Es gibt die Geschichte der UPA, aber es gibt auch das Gedenken an den Holodomor, es gibt die Himmlische Hundertschaft und die entstehende Legende des Kriegs seit 2022. Vielleicht ist die UPA in der Geschichte der Ukraine nicht mehr ganz so wichtig?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegenteil: der Krieg hat dazu gef\u00fchrt, dass die UPA zu einem wichtigen Element des historischen Ged\u00e4chtnisses geworden ist. Bis zum \u00dcberfall Putins auf mein Land hat die Gestalt Banderas die Ukrainer gespalten. Die einen hielten ihn f\u00fcr einen Helden, w\u00e4hrend andere meinten, dass er ein Bandit gewesen sei. Nach Ansicht der Soziologen hat Bandera bereits zwei Monate nach Kriegsausbruch und das erste Mal seit Wiedererlangung der Unabh\u00e4ngigkeit als Symbol des Kampfes gegen Russland das Volk geeint. Ich glaube nicht, dass die Ukrainer im Laufe dieser zwei Monate etwas \u00fcber Bandera erfahren haben, was sie vorher nicht wussten. Es sind die Umst\u00e4nde, die Helden schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie haben vor zehn Jahren in der Batory Stiftung gesagt, dass \u201esich die Ukrainer sehr seltsam f\u00fchlen. Einerseits will die Welt nicht anerkennen, dass der Gro\u00dfe Hunger ein V\u00f6lkermord war. (\u2026) Andererseits erwartet man von ihnen \u2013 und das wird genauso empfunden, dass sie Wolhynien als von ihnen verursachten V\u00f6lkermord, anerkennen.&#8220; Sie haben damals argumentiert, dass nur die europ\u00e4ische Perspektive den Ukrainern helfen k\u00f6nne, Wolhynien anders zu sehen. Heute unterst\u00fctzen Polen, aber auch fast ganz Europa und die USA die Ukraine. Reicht das nicht aus?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es steht weiterhin die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU und in der NATO aus. Wenn die Sicherheitsprobleme gel\u00f6st sind, wird es uns wesentlich leichter fallen, \u00fcber die Vergangenheit zu sprechen. (\u2026)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vor zwanzig Jahren geh\u00f6rten Sie zu den Unterzeichnern eines offenen Briefs zum Thema Wolhynien. Damals vermied man die Worte \u201eWir entschuldigen uns&#8220; ebenfalls.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich und einige Kollegen vertraten die Ansicht, dass man eingestehen m\u00fcsse: Die UPA hat gegen\u00fcber der Zivilbev\u00f6lkerung Verbrechen ver\u00fcbt und man muss sich daf\u00fcr entschuldigen. Die Mehrheit meinte aber, dass dies ein zu radikaler, f\u00fcr die Ukrainer unverst\u00e4ndlicher Schritt w\u00e4re, und es nur Wasser auf die M\u00fchlen Moskaus sein w\u00fcrde. (\u2026) Bei den damaligen Diskussionen gab es die Bereitschaft, die Verbrechen in Wolhynien zu verurteilen, nicht aber die gesamte UPA. F\u00fcr die Polen war eine solche Differenzierung kaum nachvollziehbar.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hat sich seitdem etwas ver\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine neue Generation von Menschen herangewachsen, die sich weder an unsere Initiative erinnern noch von ihr wissen. Au\u00dferdem war dies vor zwei Majdanen, den demokratischen Revolutionen der Jahre 2004 und 2013, vor allem aber vor dem Krieg. Damals, im Jahre 2003, wollten wir den Polen ein klares Signal geben. Polen war dabei, der EU beizutreten, nicht aber die Ukraine und wir bef\u00fcrchteten, dass beide L\u00e4nder durch einen neuen Eisernen Vorhang getrennt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das trat aber nicht ein.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck geschah etwas ganz anderes. Die Ukraine erhielt die Perspektive einer EU-Mitgliedschaft. Aber das Wichtigste ist, dass damals die Mehrheit der Unterzeichner des offenen Briefs Leute aus der West- und Zentralukraine waren, denn im Osten und im S\u00fcden gab es eine Mehrheit gegen die europ\u00e4ischen Aspirationen. Adam Michnik hat einmal gesagt, dass \u00fcber die europ\u00e4ische Perspektive der Ukraine weder Lemberg noch Kiew entscheiden werden, sondern Charkiw und Odessa. Jetzt \u2013 nach einem Jahr Krieg \u2013 wollen Odessa und Charkiw in die EU und sehr viele Gefl\u00fcchtete aus diesen St\u00e4dten sind schon da. Im Unterschied zu uns, den Bewohnern von Kiew und Lemberg, sind sie nicht durch das Trauma der polnisch-ukrainischen Beziehungen der Vergangenheit belastet. Theoretisch k\u00f6nnte uns das bei der Auss\u00f6hnung helfen. Ob es so kommt? Wir werden es erleben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie haben h\u00e4ufig ge\u00e4u\u00dfert, dass die politischen Prozesse in der Ukraine denen in Polen \u00e4hneln, nur dass sie sich Jahrzehnte sp\u00e4ter abspielen. (\u2026)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ukraine m\u00f6chte der EU und der NATO beitreten, aber vorher muss sie wichtige Reformen durchf\u00fchren \u2013 genau so, wie das Polen getan hat. H\u00e4ufig h\u00f6re ich in Antwort auf meine Argumente, vor allem auch von Polen, dass ihr Land ein schlechtes Vorbild f\u00fcr die Ukrainer sei. \u201eSchau nur \u2013 sagen sie mir \u2013 welche Probleme Polen jetzt hat&#8220;. Und ich antworte dann, dass wir, die Ukrainer, sehr gerne nur solche Probleme h\u00e4tten! Leider haben wir ganz andere \u2013 wir k\u00e4mpfen ums \u00dcberleben, w\u00e4hrend wir nur normal leben m\u00f6chten, gerade so wie die Polen, mit all den Konflikten und Problemen, die ihr habt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Zbigniew Wilkiewicz Dankenswerterweise ist in der FAZ vom 3. 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