Seminarplan 2022

Weiterführende Informationen zum jeweiligen Angebot erhalten Sie durch Anklicken der Seminartitel.

Die Anmeldung zu den Seminaren erfolgt über das Seminarbüro oder über das Sekretariat. Bitte beachten Sie, dass die mit Sternchen gekennzeichneten Seminare Gast- bzw. Kooperationsveranstaltungen sind und dafür keine Anmeldung möglich ist.

Januar 2022

13.01. - 18.01.2022 - Deutschland im Wandel – mit Studienfahrt nach Berlin

Das Vorbereitungsseminar mit anschließender Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den Teilnehmenden vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich der stetige geschichtliche Wandel anschaulicher als in Berlin. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Der Besuch im Deutschen Bundestag ermöglicht einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System sowie auf aktuelle Heraus-forderungen. Der Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen sowie des Holocaust-Mahnmals sollen über die Verbrechen während der Nazi-Diktatur aufklären. Die Besuche der Gedenkstätten Deutscher Widerstand sowie Berliner Mauer bieten zudem vertiefte Einsichten in die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Ein Besuch und ein Gespräch mit einem Zeitzeugen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen (ehemaliges Stasi-Gefängnis) helfen Aspekte der Vergangenheit der DDR nach dem Zweiten Weltkrieg nachzuvollziehen.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer

19.01. - 21.01.2022 – Zwei Staaten in Deutschland

Im Seminar beschäftigen sich die Teilnehmenden intensiv mit der Entwicklung Deutschlands nach 1945. Sie reflektieren die Bedingungen für das Entstehen der beiden deutschen Staaten und lernen Wertesysteme und Lebensbedingungen in Ost und West kennen. Durch die Begegnung mit einer Zeitzeugin aus der DDR-Opposition wird ihnen klar, wie es zur friedlichen Revolution 1989 kommen konnte, die zur Überwindung der deutschen Teilung führte. Das Gespräch wird von den Teilnehmenden in Eigenregie durchgeführt. Der Vereinigungsprozess und seine Folgen für das nationale Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland werden schließlich in einem Planspiel diskutiert und in der anschließenden Auswertung bewertet.

Dozentin: Navina Engelage, Mitarbeit: Dr. Gerhard Schüsselbauer

24.01.-26.01.2022 – Diversität und Demokratiebildung

Diskriminierung und Rassismus sind kein Problem von Gestern, sondern stellen immer noch ein zentrales Problem in unserer Gesellschaft dar, dem dringend begegnet werden muss. Je früher eine Auseinandersetzung mit den Themen Solidarität, Vielfalt und Ausgrenzung in einer pluralen Gesellschaft ansetzt, umso größer sind die Chancen diskriminierenden Haltungen und Handlungen vorzubeugen. Das Gesamteuropäische Studienwerk e.V. in Vlotho bietet mit diesem Seminar Jugendlichen der Jahrgangsstufen 8-13 die Möglichkeit sich über zwei Tage intensiv mit der Realität von Alltagsdiskriminierung in Deutschland auseinandersetzen. Das Seminar setzt dabei möglichst nah an der eigenen Lebensrealität der Jugendlichen an. Mit interaktiven, abwechslungsreichen und zeitgemäßen Methoden der Antidiskriminierungspädagogik wollen wir mit den Teilnehmenden partizipativ die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg in ein tolerantes, vielfältiges und solidarisches Gemeinwesen beleuchten und in einen intensiven Austausch miteinander treten. Das Seminar endet mit einem Ausblick auf eine Gesellschaft, in der jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit anerkannt wird und der Frage, wie eine solches Miteinander zu erreichen ist.

Dozent*in: Steffen Steinmann, Mitarbeit: Navina Engelage

27.01.-31.01.2022 – Deutschland während des kalten Krieges - Berlinfahrt

Die Studienfahrt soll den Teilnehmenden vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands im Kalten Krieg ermöglichen. Nirgendwo sonst in Deutschland offenbarten sich die Auswirkungen des Ost-West-Konfliktes zwischen der Sowjetunion und den West-Alliierten USA, Großbritannien sowie Frankreich deutlicher als in Berlin. Die vier Siegermächte trugen für Berlin als Ganzes von 1945 bis 1990 die gemeinsame Verantwortung, aber schon mit der Blockade West-Berlins 1948/49 und spätestens mit dem Mauerbau 1961 wurde der Interessen- und Systemgegensatz unübersehbar.

An authentischen Erinnerungsorten können sich die Teilnehmenden der deutsch-deutschen Vergangenheit in Berlin annähern. Besuche in den Gedenkstätten Sachsenhausen und Hohenschönhausen sollen dazu beitragen, Unterdrückung und Instrumente der Repression in Diktaturen und Aspekte der deutsch-deutschen Geschichte zu verstehen. Die Besuche der Gedenkstätte Berliner Mauer und der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde bieten vertiefte Einsichten in die Geschichte der Mauer sowie der Flucht und Fluchthilfe aus der DDR. Außerdem ermöglicht ein Termin im Deutschen Bundestag einen Blick in das parlamentarisch-föderative System sowie auf aktuelle Herausforderungen. Eine Führung im Olympiastadion veranschaulicht die spannungsgeladene Beziehung zwischen Sport und Politik.

Dozent*in: Navina Engelage

Februar 2022

03.02.-05.02.2022 – Europa auf dem Weg zur Einheit!?

Angesichts des Brexits und der Corona-Krise sieht sich die Europäische Union mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Das Seminar dient sowohl zum Kennenlernen der europäischen Integrationsgeschichte und der Funktionsweise der EU als auch der Beschäftigung mit zentralen politischen, wirtschaftlichen aber auch kulturellen Herausforderungen der heutigen sowie der künftigen EU und seiner Bürger*innen. Neben Kurzvorträgen und spielerischen Einführungen steht im Zentrum eine Simulation der Entscheidungsprozesse in der EU und die Erstellung einer europäischen (Online-)Zeitung über unterschiedliche mögliche Zukünfte für das Jahr 2040.

Dozentin: Navina Engelage Mitarbeit: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Steffen Steinmann

07.02.-10.02.2022 – Europa auf dem Weg zur Einheit!?

Angesichts des Brexits und der Corona-Krise sieht sich die Europäische Union mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Das Seminar dient sowohl zum Kennenlernen der europäischen Integrationsgeschichte und der Funktionsweise der EU als auch der Beschäftigung mit zentralen politischen, wirtschaftlichen aber auch kulturellen Herausforderungen der heutigen sowie der künftigen EU und seiner Bürger*innen. Neben Kurzvorträgen und spielerischen Einführungen steht im Zentrum eine Simulation der Entscheidungsprozesse in der EU und die Erstellung einer europäischen (Online-)Zeitung über unterschiedliche mögliche Zukünfte für das Jahr 2040.

Dozentin: Navina Engelage Mitarbeit: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Steffen Steinmann

21.02.-23.02.2022 – Europa auf dem Weg zur Einheit!?

Angesichts der Corona-Krise sieht sich die Europäische Union mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Das Seminar dient sowohl zum Kennenlernen der europäischen Integrationsgeschichte und der Funktionsweise der EU als auch der Beschäftigung mit zentralen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen der heutigen sowie der künftigen EU und seiner Bürger*innen. Neben Kurzvorträgen und spielerischen Einführungen steht im Zentrum eine Simulation der Entscheidungsprozesse in der EU und die Erstellung von Szenarien über unterschiedliche mögliche Zukünfte für das Jahr 2040.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

24.02.-26.02.2022 – Europa auf dem Weg zur Einheit!?

Angesichts des Brexits und der Corona-Krise sieht sich die Europäische Union mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Das Seminar dient sowohl zum Kennenlernen der europäischen Integrationsgeschichte und der Funktionsweise der EU als auch der Beschäftigung mit zentralen politischen, wirtschaftlichen aber auch kulturellen Herausforderungen der heutigen sowie der künftigen EU und seiner Bürger*innen. Neben Kurzvorträgen und spielerischen Einführungen steht im Zentrum eine Simulation der Entscheidungsprozesse in der EU und die Erstellung einer europäischen (Online-)Zeitung über unterschiedliche mögliche Zukünfte für das Jahr 2040.

Das Seminar beschäftigt sich mit den Hintergründen und der aktuellen Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses.

Dozentin: Navina Engelage, Mitarbeit: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Steffen Steinmann

März 2022

09.03.-11.03.2022 – Doch noch kurz die Welt retten – eine Multiplikator*innenausbildung für nachhaltige Entwicklung

Ziele – Die Haltung der Teammitglieder ist ein wesentlicher Faktor, um das, was für die Einzelnen und die Gruppe wirklich wichtig ist, umzusetzen. Dazu zählt auch eine tragfähige Motivation – und hierzu bedarf es eines Rahmens, in dem sich Motivation entwickeln kann. Der Fokus des Seminars besteht darin, die Teilnehmenden in sich selbst zu stärken, so dass sie mündig und reflektiert Verantwortung für das eigene Denken, Fühlen und Handeln entwickeln, eine achtsame, offene und wertschätzende Kommunikation innerhalb der Gruppe pflegen und Konflikte im Team bewältigen können. Darüber hinaus richten die Teilnehmenden ihren Blick über den Tellerrand der Gruppe und setzen diese in Beziehung zur Verantwortung für gesellschaftliche und demokratische Prozesse.

Inhalte – In unterschiedlichen Lebensbereichen befinden wir uns in Gruppensituationen. Durch unser Handeln und Verhalten haben wir eine Wirkung auf andere, genauso wie andere auf uns wirken. Da jedes Wirken Veränderung hervorruft, hat die Frage nach dem wirklich Wichtigen innerhalb einer Gruppe besondere Bedeutung: Wie möchte ich das mir wirklich Wichtige, meine Werte und Haltungen, anderen gegenüber zum Ausdruck bringen? Gibt es etwas, das uns in einer bestimmten Gruppe oder Gemeinschaft wirklich wichtig ist, wofür wir einstehen wollen? Und nicht zuletzt: Welche Spuren möchte ich, möchten wir gemeinsam hinterlassen?

Methoden – Erlebnispädagogische und dialogische Methoden ermöglichen den Teilnehmenden das Erleben von Motivation und wertschätzendem Miteinander. Sie entwickeln auf spielerische Weise die Freude am gemeinsamen Gestalten und Lernen – für sich und in der Gruppe.

Seminarleitung: Andreas Luckey / Navina Engelage

21.03.-25.03.2022 – Deutschland im Wandel – mit Studienfahrt nach Berlin

Die Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den Teilnehmenden vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich der stetige geschichtliche Wandel anschaulicher als in Berlin. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Der Besuch im Deutschen Bundestag ermöglicht einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System sowie auf aktuelle Herausforderungen. Der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen bietet zudem vertiefte Einsichten in die dunkelste Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Die Besuche der Gedenkstätten Berliner Mauer und Hohenschönhausen (ehemaliges Stasi-Gefängnis) helfen Aspekte der Vergangenheit der DDR nach dem Zweiten Weltkrieg nachzuvollziehen. So erhalten die jungen Menschen einen vertieften Einblick in die Zeitgeschichte und aktuelle Fragestellungen in unserem Land.

Dozent*innen: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Navina Engelage, Steffen Steinmann

28.03.-02.04.2022 – Deutschland im Wandel – mit Studienfahrt nach Berlin

Betrachtet man die Geschichte eines Landes, so erblickt man stetigen Wandel. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich das anschaulicher als in Berlin. Politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Das Vorbereitungsseminar mit anschließender Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den teilnehmenden Schüler*innen vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Der Besuch im Reichstagsgebäude sowie ein Gesprächstermin im Bundestag ermöglichen einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System. Der Besuch des Deutschen Historischen Museums dient zum vertieften Kennenlernen der Geschichte in Deutschland. Ein Besuch des Mauermuseums Bernauer Straße sowie Besuch und Gespräche mit Zeitzeugen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen sollen dazu beitragen, Aspekte der deutsch-deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg besser verstehen zu können.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

April 2022

01.04.-07.04.2022 – Polen in Geschichte und Gegenwart – mit Studienfahrt nach Polen

Die Studienfahrt nach Polen soll den Teilnehmenden eine Vielzahl von vertieften Informationen und Hintergründen zu den historischen und aktuellen Entwicklungen in Polen bieten. Dabei stehen insbesondere der historische, politische, wirtschaftliche und soziale Umgestaltungsprozess im östlichen Mitteleuropa im Vordergrund. Historische und die jüngere Zeitgeschichte betreffende Entwicklungen und Fragen der schwierigen deutsch-polnischen Beziehungen werden ebenfalls thematisiert wie wichtige Aspekte der Vergangenheit und Gegenwart in Polen. Abseits der touristischen Fassaden der Stadt Krakau soll so den Teilnehmenden ein kritisches Bild der gesellschaftlichen Verhältnisse vermittelt werden. Besonderes Augenmerk soll auf dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gelegt werden. Vor Ort tragen ausgewählte Informations- und Besuchstermine dazu bei, unser Nachbarland und die komplexen Umgestaltungsprozesse dort besser zu verstehen.

Bei der Studienexkursion handelt es sich um eine nationale Maßnahme mit Ausführung im Ausland, um jungen Menschen detaillierte und vertiefte Kenntnisse über Zusammen-hänge der europäischen Politik besser vermitteln zu können.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer

03.04.-08.04.2022 – Deutschland im Wandel – mit Studienfahrt nach Berlin

Betrachtet man die Geschichte eines Landes, so erblickt man stetigen Wandel. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich das anschaulicher als in Berlin. Politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Das Vorbereitungsseminar mit anschließender Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den teilnehmenden Schüler*innen vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Der Besuch im Reichstagsgebäude sowie ein Gesprächstermin im Bundestag ermöglichen einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System. Der Besuch des Deutschen Historischen Museums dient zum vertieften Kennenlernen der Geschichte in Deutschland. Ein Besuch des Mauermuseums Bernauer Straße sowie Besuch und Gespräche mit Zeitzeugen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen sollen dazu beitragen, Aspekte der deutsch-deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg besser verstehen zu können.

Dozentin: Navina Engelage Mitarbeit: Steffen Steinmann

24.04.-26.04-2022 – Europa vor Ort – Studienfahrt nach Brüssel

Die Covid-19-Pandemie und ihre massiven Auswirkungen sowie der Brexit und der starke Rechtspopulismus konfrontieren die Europäische Union mit enormen Herausforderungen. Darüber hinaus dominiert außenpolitisch der Russland-Ukraine-Konflikt die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Die Studienfahrt zu den Institutionen der EU (Europäisches Parlament sowie Europäische Kommission) bietet jungen Menschen vertiefte und kritische Einblicke in die Funktionsweise sowie hochaktuelle Themen unseres Lebens in EU-ropa.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer

Mai 2022

02.05.-06.05.2022 – Innere und äußere Sicherheit in Europa

Während des Fachseminars werden verschiedene Themen, die alle Bürger*innen in Deutschland und in der EU unmittelbar betreffen, intensiv behandelt. Die organisierte Kriminalität ist ein sicherheitspolitisch zentrales Thema sowohl in der EU als auch in Deutschland. Gerade vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden Sicherheitsdiskussion steht hier ein sehr sensibles Thema zur Diskussion. Dazu zählen auch die damit verbundene Krisenkommunikation und Medienarbeit in Deutschland und in der EU. Darüber hinaus werden im Rahmen des Fachseminars die Umwelt- und Abfallkriminalität, das Doping und die Auswirkungen eingehend beleuchtet. Auch der Bekämpfung der Kriminalität auf EU-Ebene in Zeiten der Covid-19-Pandemie wird breiter Raum eingeräumt. Darüber hinaus wird der Blick in wirtschaftspolitische Herausforderungen in Deutschland und in der Welt gerichtet. Im Fachseminar werden den Teilnehmenden fundierte Inputs und Vorträge, interessante Workshops und Fallbeispiele präsentiert, die zu einer intensiven Diskussion über sicherheitspolitische und ökonomische Zusammenhänge und Herausforderungen in Deutschland und in der EU anregen.

Dozenten: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Jörg Lauenroth (LKA Baden-Württemberg)

Programm: Innere und äussere Sicherheit in Europa (hier klicken)

09.05.-12.05.2022 – Europa auf dem Weg zur Einheit!?

Angesichts des Brexits und der Corona-Krise sieht sich die Europäische Union mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Das Seminar dient sowohl zum Kennenlernen der europäischen Integrationsgeschichte und der Funktionsweise der EU als auch der Beschäftigung mit zentralen politischen, wirtschaftlichen aber auch kulturellen Herausforderungen der heutigen sowie der künftigen EU und seiner Bürger*innen. Neben Kurzvorträgen und spielerischen Einführungen steht im Zentrum eine Simulation der Entscheidungsprozesse in der EU und die Erstellung einer europäischen (Online-)Zeitung über unterschiedliche mögliche Zukünfte für das Jahr 2040.

Das Seminar beschäftigt sich mit den Hintergründen und der aktuellen Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

09.05.- 13.05.2022 Deutschland im Wandel – Berlinfahrt

Die Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den Teilnehmenden vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich der stetige geschichtliche Wandel anschaulicher als in Berlin. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Die Besuche im Deutschen Bundestag sowie im Bundesrat ermöglichen einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System sowie auf aktuelle Herausforderungen. Der Besuch des Jüdischen Museums Berlin bietet zudem vertiefte Einsichten in die Geschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer und ein Besuch mit Gespräch mit einem Zeitzeugen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen (ehemaliges Stasi-Gefängnis) helfen Aspekte der Vergangenheit der DDR nach dem Zweiten Weltkrieg nachzuvollziehen. Das Futurium richtet den Blick auf das Erschaffen einer interaktiven Zukunft zu den Themen Mensch, Natur, Technologien.

Dozent*innen: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Navina Engelage, Steffen Steinmann

12.05.-14.05.2022 - Zeitenwende in der Politik und der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und in Europa
Ein zentraler Aspekt ist die Diskussion um die massiven Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf die Entwicklungen der Politik sowie der Sozialen Marktwirtschaft. Es werden inhaltlich hochaktuelle Diskussionen um Konjunktur und Fiskalpolitik in Deutschland und in der EU sowie weltwirtschaftliche Herausforderungen und Entwicklungen aufgegriffen. Zudem sollen Perspektiven und Handlungsoptionen mit Experten diskutiert werden.

Seminarleitung: Dr. Gerhard Schüsselbauer

Programm: Zeitenwende in der Politik und der Sozialen Marktwirtschaft (hier klicken)

16.05.-19.05.2022 – Europa auf dem Weg zur Einheit!?

Angesichts des Brexits und der Corona-Krise sieht sich die Europäische Union mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Das Seminar dient sowohl zum Kennenlernen der europäischen Integrationsgeschichte und der Funktionsweise der EU als auch der Beschäftigung mit zentralen politischen, wirtschaftlichen aber auch kulturellen Herausforderungen der heutigen sowie der künftigen EU und seiner Bürger*innen. Neben Kurzvorträgen und spielerischen Einführungen steht im Zentrum eine Simulation der Entscheidungsprozesse in der EU und die Erstellung einer europäischen (Online-)Zeitung über unterschiedliche mögliche Zukünfte für das Jahr 2040.

Das Seminar beschäftigt sich mit den Hintergründen und der aktuellen Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

30.05.-03.06.2022 – Geschichte des Holocaust sowie Polen in Geschichte und Gegenwart – Studienfahrt nach Polen

Die Studienfahrt nach Polen soll den Teilnehmenden eine Vielzahl von vertieften Informationen und Hintergründen zu den historischen und aktuellen Entwicklungen in Polen bieten. Dabei steht insbesondere das Thema der Geschichte des Holocaust und des Vernichtungskriegs in Polen im Mittelpunkt der Studienfahrt. Historische und die jüngere Zeitgeschichte betreffende Entwicklungen und Fragen der schwierigen deutsch-polnischen Beziehungen werden ebenfalls thematisiert wie wichtige Aspekte der Vergangenheit und Gegenwart in Polen. Abseits der touristischen Fassaden soll so den jungen Teilnehmenden ein kritisches Bild der gesellschaftlichen Verhältnisse vermittelt werden. Besonderes Augenmerk soll auf dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gelegt werden. Vor Ort tragen ausgewählte Informations- und Besuchstermine dazu bei, unsere eigene deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, aber auch unser Nachbarland besser verstehen zu lernen.

Bei der Studienexkursion handelt es sich um eine nationale Maßnahme mit Ausführung im Ausland, um jungen Menschen detaillierte und vertiefte Kenntnisse über Zusammen-hänge der europäischen Politik besser vermitteln zu können.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer

Juni 2022

06.06.-11.06.2022 – Deutschland in Geschichte und Gegenwart

Betrachtet man die Geschichte eines Landes, so erblickt man stetigen Wandel. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich das anschaulicher als in Berlin. Politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Das Vorbereitungsseminar mit anschließender Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den teilnehmenden Schüler*innen vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Der Besuch im Reichstagsgebäude sowie ein Gesprächstermin im Bundestag ermöglichen einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System. Der Besuch des Deutschen Historischen Museums dient zum vertieften Kennenlernen der Geschichte in Deutschland. Ein Besuch des Mauermuseums Bernauer Straße sowie Besuch und Gespräche mit Zeitzeugen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen sollen dazu beitragen, Aspekte der deutsch-deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg besser verstehen zu können.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

13.06.-16.06.2022 – Europa auf dem Weg zur Einheit!?

Angesichts des Brexits und der Corona-Krise sieht sich die Europäische Union mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Es bedarf der Diskussion über Verfasstheit, Werte und Zielrichtung der europäischen Einigung mehr als je zuvor. Welche Politiken lassen die Bürger*innen wieder Vertrauen fassen in das europäische Großprojekt?

Das Seminar dient sowohl zum Kennenlernen der europäischen Integrationsgeschichte und der Funktionsweise der EU als auch der Beschäftigung mit zentralen politischen, wirtschaftlichen aber auch kulturellen Herausforderungen der heutigen sowie der künftigen EU und seiner Bürger*innen. Neben Kurzvorträgen und spielerischen Einführungen steht im Zentrum eine Simulation der Entscheidungsprozesse in der EU und die Erstellung einer europäischen (Online-)Zeitung über unterschiedliche mögliche Zukünfte für das Jahr 2040.

Das Seminar beschäftigt sich mit den Hintergründen und der aktuellen Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

17.06.-23.06.2022 – Deutschland in Geschichte und Gegenwart

Betrachtet man die Geschichte eines Landes, so erblickt man stetigen Wandel. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich das anschaulicher als in Berlin. Politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Das Vorbereitungsseminar mit anschließender Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den teilnehmenden Schüler*innen vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Der Besuch im Reichstagsgebäude sowie ein Gesprächstermin im Bundestag ermöglichen einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System. Der Besuch des Deutschen Historischen Museums dient zum vertieften Kennenlernen der Geschichte in Deutschland. Ein Besuch des Mauermuseums Bernauer Straße sowie Besuch und Gespräche mit Zeitzeugen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen sollen dazu beitragen, Aspekte der deutsch-deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg besser verstehen zu können.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

Juli 2022

02.07.-09.07.2022 – Deutschland in Geschichte und Gegenwart

Betrachtet man die Geschichte eines Landes, so erblickt man stetigen Wandel. Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich das anschaulicher als in Berlin. Politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen sowie die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Erfahrungen des Totalitarismus stehen dabei im Mittelpunkt. Das Vorbereitungsseminar mit anschließender Studienfahrt in die Hauptstadt der Bundesrepublik soll den teilnehmenden Schüler*innen vertiefte Einsichten in die Entwicklungen Deutschlands in Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Der Besuch im Reichstagsgebäude sowie ein Gesprächstermin im Bundestag ermöglichen einen Blick von innen in das parlamentarisch-föderative System. Der Besuch des Deutschen Historischen Museums dient zum vertieften Kennenlernen der Geschichte in Deutschland. Ein Besuch des Mauermuseums Bernauer Straße sowie Besuch und Gespräche mit Zeitzeugen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen sollen dazu beitragen, Aspekte der deutsch-deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg besser verstehen zu können.

Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer, Mitarbeit: Navina Engelage, Steffen Steinmann

August 2022

11.08. - 18.08.2022 - Unlocking Memories – Remembering the Past, Shaping the Future

Der Blick auf die Vergangenheit ist geprägt durch unser soziokulturelles Umfeld. In Deutschland, Griechenland und Italien wurden die Erinnerungsdiskurse zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs, zum Nationalsozialismus und Faschismus stets unterschiedlich geführt. Derzeit versuchen rechtspopulistische bis neonazistische Gruppierungen und Parteien in Europa den öffentlichen Erinnerungsdiskurs immer stärker zu beeinflussen, mit dem Ziel ein heroisches Selbstbild der eigenen Nation zu inszenieren und die offene, liberale Demokratie anzugreifen. Während diese Kräfte versuchen, mit völkischen Parolen die Öffentlichkeit zu beeinflussen, leidet der Diskurs zwischen Menschen aus Deutschland, Griechenland und Italien häufig unter der Verdrängung der dunklen Kapitel der gemeinsamen Geschichte.

Im Rahmen dieser Begegnung erlangen die Teilnehmer*innen Kenntnisse über die Gedenk- und Erinnerungskulturen in Deutschland, Griechenland und Italien und beschäftigen sich mit Themen und Ländern, die ihnen bislang unbekannt oder wenig vertraut waren. Sie werfen einen Blick in die Geschichte und setzen sich mit dem Zweiten Weltkrieg in Griechenland, Italien und Deutschland sowie den Folgen auseinander.

Dies ist der erste Teil eines trinationalen Projekts, das in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern Euphoria aus Griechenland und LINK aus Italien entwickelt wurde. Es wird gefördert durch die Europäische Union (Erasmus+ Programm) und das Deutsch-Griechische Jugendwerk.

Dozentin
Navina Engelage

Programm auf Englisch

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