Die Schule und die außerschulische Bildung

von Mariella Gronenthal

Das GESW ist ein außerschulischer Bildungsträger und betreibt als solcher Jugend- und Erwachsenenbildung. Schon im Begriff der außerschulischen Bildung ist eine Position gegenüber Schule gleichsam angelegt – ex negativo. In unserer Tätigkeit müssen wir uns regelmäßig von Schule und schulischen Angeboten abgrenzen. Gleichzeitig sind Schulen wichtige Kooperationspartner für uns. Dieses Spannungsfeld wird derzeit verschiedentlich in der politischen Bildung aufgegriffen.

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Wieviel Religion steckt in der Kultur?

von Mariella Gronenthal

Vom 16. bis zum 18. November 2017 fand im GESW durch die Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung ein Multiplikator*innenseminar unter dem Titel „Erbe der Reformation – Religionskontakte in Deutschland“ statt, das wir bereits hier angekündigt hatten. Obwohl der Teilnehmendenkreis überschaubar blieb, handelte es sich um eine spannende und für die Anwesenden informative und produktive Veranstaltung.

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Kreatives zur Zukunft Europas

Das GESW hat jedes Jahr Jugendliche aus Flörsheim am Main zu einer Europawoche zu Gast. Teilnehmende setzen sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft Europas auseinander, finden in Rollenspielen mehr über die Funktionsweisen der Europäischen Union heraus und diskutieren über aktuelle politische Fragen. Zum Schnluss der Woche entwerfen die Jugendlichen in Kleingruppen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten Szenarien für die Zukunft Europas. Hier die Ergebnisse der Gruppe „Mensch, Umwelt, Technik“:

Unser Buch ,,Die Roperation’’ handelt allgemein von der neuen Operationsmöglichkeit in einem Frankfurter Krankenhaus, welches im Jahr 2030 eröffnet wurde. Dabei handelt es sich um Roboter, welche die Operationen für Ärzte übernehmen und das Eingreifen im Körper präziser machen können.

Die Eindrücke verschiedener Ärzte, das Aussehen dieser einzigartigen Maschine und wie sie funktioniert wird im folgenden Buch beschrieben. Um Euch einen Eindruck dieses Buches zu geben liest euch nun Max Müller ein Stück vor:

Anstatt das Menschen Operationen ausführen, übernehmen im Krankenhaus in Frankfurt Roboter die Eingriffe sehr präzise vorgenommen werden. Aus einem separaten Raum, in dem die ausgebildeten Ärzte stehen, werden die Eingriffe gesteuert. Denn die Ärzte betätigen die Funktionen mit Hilfe einer „VR-Brille“, die die aktuellen Bilder von 360°‑Kameras an den Werkzeugen übertragen. Zur Betätigung der Roboter sind vier Ärzte nötig, die an allen vier Greifern das Geschehen überwachen und diese steuern können. Ein weiterer wird gebraucht, um die genauen Operationsprogramme mit zigtausend Möglichkeiten einzustellen. Die Roboter übersetzen die Anweisungen sofort und millimetergenau. Durch diese neue Technik sinkt das Risiko von Fehlern bei der Operation auf 1:1.000.000.000. Denn durch das genaue Eingreifen können auch Fachärzte noch einfachere Methoden wählen um einfacher an die verletzte Stelle zu kommen. Und durch die künstliche Intelligenz der Roboter und den möglichen Einstellungen, schlagen die Roboter die leichtesten Wege vor, die Operation vorzunehmen. Somit werden die Operations- und Erholungszeiten verkürzt, da die Operationen steriler verlaufen.

Erlebnisse und Bereicherungen: Deutschland kennen lernen in Vlotho

In Kooperation mit dem Pädagogischen Austauschdienst hatte das GESW kürzlich Deutschlehrende aus der ganzen Welt zu einem Fortbildungskurs in Vlotho zu Gast.

Text und Bilder von Jenny Froese

Wie schon Laura de Andrade Ruas und Ignacio Sanchez Aleman in ihrem Blogeintrag geschrieben haben, fand am gesamteuropäischen Studienwerk in Vlotho (Nordrhein Westfalen) vom 15.- 27. Oktober 2017 eine Fortbildung für Deutschlehrkräfte aus verschiedenen Ländern statt. Auch das Programm der 2. Fortbildungswoche war sehr interessant, lehr- und abwechslungsreich.

In verschiedenen Workshops haben wir u.a. gelernt, welche deutsche Jugendliteratur aktuell ist und wie man damit im Unterricht arbeiten kann, welche deutschen Songs man im Landeskundeunterricht anwenden kann, wie Deutschland als Einwanderungsland funktioniert und wie das Regierungssystem Deutschlands aussieht.

Interessante Methoden bzw. Spiele (welche wir in unserem Unterricht später selber einsetzen können) zu folgenden Themen „Nachhaltige Entwicklung“ und „Deutsche Landeskunde“ haben wir kennengelernt und ausprobiert.

Zudem machten wir in dieser Woche noch eine Exkursion in die Studentenstadt Münster. Hier besuchten wir den Friedenssaal im historischen Rathaus und den St. Paulus Dom.

 

Auch ein Besuch bei Peter Ausländer und Tina von Behren- Ausländer in Vlotho war sehr beeindruckend. Sie haben eine große Sammlung von ca. 500 Instrumenten, wovon sie einen Teil selber erbaut haben. Peter Ausländer und Tina von Behren- Ausländer haben uns viele Instrumente gezeigt, Geschichten dazu erzählt wie auch Stücke auf den Instrumenten vorgetragen.

An einem Abend hatten wir die Gelegenheit, einen Einblick bei Gastfamilien zu bekommen. Ich persönlich fand diesen Abend sehr schön.

In der freien Zeit haben wir als Teilnehmende uns gerne untereinander ausgetauscht. Dieser interkulturelle Austausch war sehr bereichernd.

Im Nachhinein kann ich nur sagen, diese zwei Wochen am GESW waren wirklich lohnenswert und echt super. Danke Navina Engelage, Mariella Gronenthal und Gerhard Schüsselbauer, Lars Schulz, u. a.

Austausch und Erfahrung: Deutschland kennen lernen in Vlotho

In Kooperation mit dem Pädagogischen Austauschdienst hat das GESW Deutschlehrende aus der ganzen Welt zu einem Fortbildungskurs in Vlotho zu Gast. Die Themen des Kurses umfassen Didaktik der Sprache und der Literatur sowie landeskundliche Kenntnisse zu Deutschland im Bereich Geschichte und Politik. Des weiteren hospitieren die Lehrkräfte in verschiedenen Schulen und lernen so das Bildungssystem in Deutschland besser kennen. Der internationale Austausch bereichert die Teilnehmenden und inspiriert sie zu neuen Lehr- und Lernformen für den Unterricht im Heimatland.

Text von Laura de Andrade Ruas und Ignacio Sanchez Aleman

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Religion im interkulturellen Lernen

von Mariella Gronenthal

Diese Woche sind Deutschlehrkräfte aus aller Welt im GESW zu Gast. Eine Teilnehmerin aus Tunesien erzählte mir am Montag, dass Sie am Sonntag in Vlotho im Gottesdienst gewesen sei. In Tunesien dürfe sie die Kirche nicht betreten. Hier habe sie Gottesdienst mitgefeiert, mitgesungen und mitgebetet. Es sei eine tolle Erfahrung gewesen. Interkulturelles Lernen ist eben auch interreligiöses Lernen.

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