Film über den ersten Teil der deutsch-bosnisch-rumänisch-polnischen Jugendbegegnung Living Diversity

Der polnische Teilnehmer Sebastian Bryś hat einen sehr interessanten Filmbeitrag über den ersten Teil unseres Erasmus Plus-Projekt Living Diversity erstellt. Dieser fand in Vlotho, Bielefeld und Herford statt. Der Film gibt einen schönen Einblick in die unterschiedlichen Programmpunkte dieser Jugendbegegnung. Schaut unbedingt mal rein!

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Fachseminar unter Corona-Bedingungen, Erfahrungen mit dem hauseigenen Hygienekonzept

Von Gerhard Schüsselbauer, Jan Meiser

Durch die aktuellen Anweisungen und rechtsverbindlichen Beschlüsse der Bundesregierung und des Landes NRW dürfen ab dem 4. Mai 2020 wieder kleine Veranstaltungen in Bildungsinstituten stattfinden. Für uns ist daher das Fachseminar mit Polizeibeamten aus dem ganzen Bundesgebiet eine sehr wichtige Erfahrung, um Aufwände abzuschätzen und neue Regelungen konkret in die Praxis umzusetzen. Neben der Zulässigkeit der Veranstaltung an sich (mit weniger Teilnehmenden), geht es insbesondere um die Regelung der Übernachtung sowie der Verpflegung unter Einhaltung der strengen Hygienestandards sowie der Abstandsregeln. Hierzu wurden die Aufgaben an die entsprechenden Stellen im Haus verteilt, damit ein ordnungsgemäßer Ablauf gewährleistet werden kann. Auch wenn der zeitliche, organisatorische sowie auch finanzielle Mehraufwand erheblich ist, stellt die Durchführung der Seminarveranstaltung einen wichtigen Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit der außerschulischen Bildungsarbeit in Zeiten der Covid-19-Pandemie dar. Die Rückmeldungen der Seminarteilnehmenden zeigen ein durchweg sehr positives Bild, auch wenn das Hygienekonzept viel Disziplin und Verständnis einfordert.

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Es geht um unsere Existenz!

Von Gerhard Schüsselbauer

Die Corona-Krise stellt eine dramatische Zäsur dar! Noch ist ihr Ausmaß in den sozialen und ökonomischen Dimensionen nicht abzusehen. Die Absagen der Bildungsveranstaltungen mindestens im ersten Halbjahr 2020 treffen alle Akteure der politischen Bildungsarbeit sehr hart. Nicht nur das gesamte schulische, auch das gesamte außerschulische Bildungsleben steht nun still. Dies bringt einschneidende Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Lohnverzicht mit sich. Sie dürfen aber nicht die Streichung von dringend notwendigen Bildungsinhalten und –formaten bedeuten! Wir müssen vor allem für die Zeit nach der Corona-Krise gerüstet sein und brauchen den Fortbestand und die Weiterentwicklung der außerschulischen Bildungslandschaft. Wir müssen die existenzielle Notsituation der Einrichtungen und Institute politischer Bildung angesichts der Corona-Krise viel stärker in den Focus der Öffentlichkeit rücken. Besonders jetzt bedarf es politischer und finanzieller Schutzmaßnahmen für die Träger politischer Bildung, um einen Fortbestand zu gewährleisten!

PDF Bundesausschuss Politische Bildungbap – Es geht um unsere Existenz

Studienfahrt nach Budapest (Mai/Juni 2019)

Der ungarischstämmige US-Milliardär George (György) Soros sowie der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker werden auf einem von der ungarischen Fidesz-Regierung in ganzen Land verbreiteten Werbeplakat geradezu dämonisiert, indem sie in der Flüchtlings- und Migrationsfrage als Unheilsbringer dargestellt werden. „Auch Sie haben das Recht zu wissen, worauf sich Brüssel vorbereitet“, steht auf dem Plakat.

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Weihnachtspause

[mg] Auch wenn wir im Haus noch fleißig sind und bereits die Fühler nach dem neuen Jahr ausstrecken, geht der Blog in die Weihnachtspause. Wir wünschen allen unseren Leser*innen frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Im Januar sind wir wieder da!

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Die Schule und die außerschulische Bildung

von Mariella Gronenthal

Das GESW ist ein außerschulischer Bildungsträger und betreibt als solcher Jugend- und Erwachsenenbildung. Schon im Begriff der außerschulischen Bildung ist eine Position gegenüber Schule gleichsam angelegt – ex negativo. In unserer Tätigkeit müssen wir uns regelmäßig von Schule und schulischen Angeboten abgrenzen. Gleichzeitig sind Schulen wichtige Kooperationspartner für uns. Dieses Spannungsfeld wird derzeit verschiedentlich in der politischen Bildung aufgegriffen.

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Balkanideen

[mg] Während der Sommerpause kümmern wir uns am GESW um neue Seminarformate und Projekte für das nächste Jahr. Das betrifft alle inhaltlichen Schwerpunkte des Hauses. Ein größer angelegtes Format ist im Bereich der Internationalen Begegnungen angesiedelt: Wir machen Pläne für Begegnungen zwischen Deutschland und Bosnien und Herzegowina.

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Lothar-Kreyssig-Friedenspreis für Dr. Theo Mechtenberg

[mg] Der Ehrenvorsitzende des GESW, Dr. Theo Mechtenberg, wird in diesem Jahr mit dem Lothar-Kreyssig-Friedenspreis ausgezeichnet. Dieser Preis wird vom Evangelischen Kirchenkreis Magdeburg verliehen und ehrt „Personen, Gruppen oder Organisationen […], die sich um Friedens- und Versöhnungsarbeit verdient gemacht haben, besonders im Blick auf jüdische Menschen und auf ost- und südosteuropäische Nachbarn“, wie es auf den Seiten der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland nachzulesen ist. Der untenstehenden Pressemitteilung der EKMD ist auch die Begründung für die Verleihung an Dr. Mechtenberg zu entnehmen, der sich lange Jahre als Dozent in der Bildungsarbeit des GESW und als Vorsitzender unseres Trägervereins verdient gemacht hat. Der amtierende Vorstand und die Belegschaft gratulieren Herrn Dr. Mechtenberg von ganzem Herzen zu dieser überaus verdienten Auszeichnung.

Der 10. Lothar-Kreyssig-Friedenspreis geht in diesem Jahr an den Theologen, Publizisten und Übersetzer Dr. Theo Mechtenberg (geb. 1928) aus Bad Oeynhausen. Versöhnung und der Kampf gegen Antisemitismus sind die zentralen Botschaften des Wirkens von Lothar Kreyssig (1898-1986), dem Gründer der Aktion Sühnezeichen und Namensgeber des Preises.

„Seit über 40 Jahren stellt Theo Mechtenberg seine publizistische Tätigkeit in den Dienst der deutsch-polnischen Versöhnung und Verständigung. Durch seinen persönlichen Lebensweg und mit seinen profunden Kenntnissen zählt Mechtenberg in Deutschland zu den bedeutenden Vermittlern und Interpreten polnischer Geschichte und Kultur sowie aktueller Ereignisse und Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche Polens. Das Kuratorium möchte mit der Preisverleihung an Theo Mechtenberg die Beziehungen zwischen Deutschen und Polen erneut ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken. Im Jahr des 500. Reformationsjubiläums trifft das Kuratorium damit eine Entscheidung ganz im ökumenischen und europäischen Sinn“, so Stephan Hoenen, Superintendent des Kirchenkreises Magdeburg und Vorsitzender des Kuratoriums des Lothar-Kreyssig-Friedenspreises, zur Entscheidung der Preisvergabe.
„Die Verständigung zwischen Deutschland und Polen ist kein einmaliger oder gar abgeschlossener Prozess, sondern eine immer neu zu leistende Aufgabe. Dem Versöhnungs-Impuls von Lothar Kreyssig von 1958 werden wir fast 60 Jahre später am besten dadurch gerecht, dass wir ihn in den aktuellen Herausforderungen polnisch-europäischer Beziehungen neu zu bewähren suchen. Angesichts des Konfliktes zwischen national-konservativen Ideologien, die die gegenwärtige Regierung Polens unter Führung der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ zum Maßstab ihres Handelns macht, und den Vertretern einer offenen polnischen Gesellschaft, die auf europäische Integration und Solidarität setzt, stellt uns die deutsch-polnische Nachbarschaft vor neue Aufgaben.“

Die öffentliche Verleihung ist am 11. November 2017 (11 Uhr) in der Magdeburger Johanniskirche. Die Laudatio hält die in Krakau geborene, katholische Theologin Dr. Urszula Pękala, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz.

Hintergrund:
Der mit 3.000 Euro dotierte Lothar-Kreyssig-Friedenspreis wird seit 1999 alle zwei Jahre an Personen oder Gruppen verliehen, die sich für die Versöhnung verdient gemacht haben, besonders im Blick auf jüdische Menschen und auf ost- und südosteuropäische Nachbarn. Frühere Träger des Kreyssig-Friedenspreises sind der ehemalige Ministerpräsident Polens, Tadeusz Mazowiecki (1999) oder die Amadeu Antonio Stiftung (2015).

Die Pressemitteilung ist hier auf den Seiten der EKMD zu finden.

Simulation „Vereinigte Staaten von Europa“

von Mariella Scheer

Vergangenes Wochenende hatten wir eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Wuppertal und Złotów zu Gast. Während unsere deutsch-polnischen Begegnungsseminare sich in der Regel vor allem mit der gemeinsamen Geschichte beider Länder, mit der Reflexion kultureller Prägung und mit dem deutsch-polnischen Dialog beschäftigen, hatte die betreuende Lehrerin in diesem Fall um ein Seminar mit Europa-Schwerpunkt gebeten. Für uns war das eine willkommene Möglichkeit, nicht nur unsere Methoden zu Europa in einen neuen Kontext zu setzen, sondern auch ganz neue Dinge auszuprobieren. So haben wir am zweiten Seminartag mit der Gruppe die OER-Simulation „Die Vereinigten Staaten von Europa“ gespielt.

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